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23.Und da sie sie wohl gestäupt hatten, warfen sie sie ins Gefängnis und geboten dem Kerkermeister,
daß er sie wohl verwahrte.
24.Der, da er solches Gebot
empfangen hatte, warf sie in das innerste Gefängnis und legte ihre Füße in den Stock.
25.Um Mitternacht aber beteten
Paulus und Silas und lobten Gott. Und es hörten sie die Gefangenen.
26.Schnell aber ward ein
großes Erdbeben, also daß sich bewegten die Grundfesten des Gefängnisses. Und von Stund an wurden alle Türen aufgetan und
aller Bande los.
27.Als aber der Kerkermeister
aus dem Schlafe fuhr und sah die Türen des Gefängnisses aufgetan, zog er das Schwert aus und wollte sich selbst erwürgen;
denn er meinte die Gefangenen wären entflohen.
28.Paulus rief aber laut
und sprach: Tu dir nichts Übles; denn wir sind alle hier!
29.Er forderte aber ein Licht
und sprang hinein und ward zitternd und fiel Paulus und Silas zu den Füßen
30.und führte sie heraus
und sprach: Liebe Herren, was soll ich tun, daß ich selig werde?
31.Sie sprachen: Glaube an
den HERRN Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig!
32.Und sie sagten ihm das
Wort des HERRN und allen, die in seinem Hause waren.
33.Und er nahm sie zu sich
in derselben Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen ab; und er ließ sich taufen und alle die Seinen alsobald.
34.Und führte sie in sein
Haus und setzte ihnen einen Tisch und freute sich mit seinem ganzen Hause, daß er an Gott gläubig geworden war.
Apostelgeschichte 16, 23-34.
Dem Text geht ja die Geschichte mit der Magd (Sklavin) voraus, die einen Wahrsagergeist hatte. Paulus
befahl in der Kraft Gottes diesem Geist auszufahren. Es ging dann Paulus ähnlich wie unserem Herrn Jesus Christus.
Beide bekamen einen blutigen Kopf und ein zerrissenes Kleid. Auch wir kommen über Jesus nicht hinaus! Heute kämpfen viele
mit schwarzem Kittel, brutal gegen andere, brutal gegen sich selbst. Die florierende Magd wirft keinen Gewinn mehr
ab. Paulus und Silas werden ins Gefängnis geworfen ( in Kellerräume, Zisterne), hinunter in den letzten Dreck. Über
Jesus kommen Paulus und Silas nicht hinaus, auch wir nicht. Paulus sah nur das Eine in dem allem:" Ich muss Seiner Leiden
gleichgestellt werden!" Paulus kommt über Jesus nicht hinaus. Aber zu uns kommt Jesus hinein, ER mischt sich ein. Wo
wir nicht hinaussehen, da ist Jesus darin, da kommt Jesus hinein! Wir sollen ein mutiges Zeugnis sein für Jesus mitten
in der Finsternis. Wo ich nicht mehr herauskomme, da kommt Jesus mitten hinein. Mein Leben soll eine Jesusgeschichte
sein! Paulus ist ein Experte für das Leiden; ihm vertraue ich. Paulus hatte ein hartes Los; er ist in der Nachfolge
Jesu einen Leidensweg gegangen. Paulus ist ein Experte für die Herrlichkeit. Er hat den Lichtglanz Gottes geschaut.
Paulus hat den auferstandenen Jesus geschaut. Jesus sprach zu ihm:" Ich bin Jesus, den du verfolgst." Paulus hat den Auferstandenen
geschaut und hat auch die neue Schöpfung geschaut. Paulus sagt einmal: " Ich bin gewiss, dass dieser Zeit Leiden nicht
wert sind der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll." In der ganzen Schwäche meines Lebens ist Jesus gegenwärtig
bei mir. Wo Paulus schwach ist, da kommt Jesus erst recht zum Zug. Der Jünger ist nicht über seinen Meister. Auch wir
kommen über Jesus nicht hinaus. Paulus singt im Gefängnis, weil Jesus sein Zelt bei ihm aufgeschlagen hat. Wenn Gott sein
Zelt aufschlägt, so ist das Gottes Erscheinen der Herrlichkeit. Unser Leben muss keine Heldengeschichte werden, soll
aber eine Jesusgeschichte sein!
(von Bruder Siegfried,Stuttgart)

Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die
ganze Stadt und sprach: Wer ist der?
Matthäus 21, 10 Ja, das ist die große Frage: "Wer ist der?"
enn wir diese Frage stellen, ertönt ein Stimmengewirr: "Er war ein Mensch wie wir!" - "Er ist der vorbildliche
Mensch!" - "Er ist mit seiner Demutslehre das Unglück des Abendlandes!" - "Er ist ein religiöses Genie, das die Vaterliebe
Gottes entdeckt hat!" - "Er ist das Urbild des wirklichen Menschen!" - "Er ist ...!" - "Er ist ...!"
Da möchte man den Mut verlieren und Jesus aus seinem Leben streichen.
Aber nun gibt es ein merkwürdiges und beunruhigendes Wort von ihm, das sich uns wie eine Schranke,
wie ein Stopp-Schild in den Weg stellt, wenn wir uns von ihm abwenden wollen: "Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich,
der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen."
Das ewige Leben! Das Leben aus Gott, nach dem unsere Seele hungert! Das Leben, das kein Tod mehr töten kann -
das also hängt ab davon, ob wir eine Antwort finden auf die Frage: "Wer ist der?"
Es ist, als wenn aus dem Nebel vor uns ein Mann auftaucht, den man zuerst nur unklar erkennt. Auf einem lächerlichen
Esel reitet er und ist doch mit Majestät umgeben. Immer besser taucht er aus dem Nebel auf: Jetzt sehen wir, dass er bleich
und blutig ist wie ein gerichteter Verbrecher. Und doch umstrahlt ihn himmlischer Glanz. "Wer ist der?"
Es gab eine heilige Stunde, da Petrus ihn erkannte und sagte: "Du bist Christus, der Sohn
des lebendigen Gottes!" Und Jesus antwortete ihm: "Deine Vernunft hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel. Herr!
Gib uns Licht! Es hängt so viel davon ab!Amen (Br.Siegfried,Stuttgart)

Edwina Gateley
Deinen Gott dich lieben lassen
Leise sein. Ruhig
sein. Alleine. Leer Vor deinem Gott. Sagen nichts. Um nichts
bitten. Leise sein. Ruhig sein. Deinen Gott nach dir schauen lassen. Alles das ist. Gott weiß. Gott versteht. Gott
liebt dich Mit einer enormen Liebe, Und wünscht
nur Nach dir schauen Mit dieser Liebe. Ruhe. Noch. Sein.
Deinen Gott lassen Dich lieben.

"Wählt das Leben"
Das Leben muss vorwärts gelebt werden! In 5.Mose 30, 15 steht:" Siehe, ich habe dir heute vorgelegt,
das Leben und das Gute, den Tod und das Böse (das heißt: den Segen und den Fluch, s. Vers 19). Mose hat eine große
Rede an der Grenze zum verheißenen Land gehalten. 1) Die Klärung Der Wahlappell (Segen oder Fluch zu wählen) richtet
sich an das gewählte Volk. Gott hat durch Abraham Israel erwählt. Es war ein Bund der Treue! Gott hat dem Volk
die 10 Gebote gegeben = die Bedienungsanleitung zum Leben. Dieses Volk ist von Gott gewählt, weil Gott sagte: weil ich
dich liebe! Gott ist der oder das, der das Leben sichert. Mose legt dem Volk Segen und Fluch vor. Es ist ein Wahlaufruf
an Gottes Volk, s. auch Epheser 1, 4: " durch Christus seid ihr erwählt vor Grundlegung der Welt." ER hat uns gewählt
aus Liebe! In Christus hat ER (Gott) mich erwählt, weil mein altes Leben gekreuzigt und begraben wurde am Kreuz. Wir sind
gewählt! Aber leider lässt uns der Segen gottvergessen machen. 2) Die Frage: Sind Gottes Gebote lebensfeindlich
oder lebensförderlich? Es ist lebensförderlich, nach den Geboten Gottes zu leben! Bei den ungläubigen Menschen besteht
eine galoppierende Unkenntnis darüber, wie Gottes Gebote lauten. Sind die Gebote Gottes für mich lebensförderlich?
Die Bibel ist der Überzeugung, dass die Gebote Gottes lebensförderlich sind! 3) Die Überraschung: Liebe und Gebote
gehören zusammen! In 5.Mose 30, 16 steht:...dass du den Herrn, deinen Gott, liebst... In Vers 20 heißt es:"indem ihr
den Herrn, euren Gott, liebt und seiner Stimme gehorcht..." Jesus sagt in Johannes 15, 9: "Bleibt in meiner Liebe!" Bei
der Liebe zeigt es sich, dass ich seine Gebote halte. In der Bibel ist Liebe immer eine Entscheidung! (nicht zuerst ein
Gefühl). In Matthäus 24, sagt Jesus in V. 12:" Wenn die Gesetzlosigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen
erkalten." Dann gibt es eine Eiszeit der Herzen! Das Recht hat von Gott her den Sinn, die Schwachen zu schützen!
Ein Schwund von Liebe hat die Verachtung des Rechts zur Folge! Durch Jesus werden wir gerettet! Aber jetzt gilt die
Bedienungsanleitung Gottes: Die Liebe und die Gebote gehören zusammen. 4) Das Motiv: Gott wirbt leidenschaftlich aus
Liebe! Mose sagt: Ich lege euch vor den Segen und den Fluch (s. Vers 19 von 5.Mose 30), damit ihr das Leben erwählt!
Jesus spricht: "Gehet ein durch die enge Pforte! Jesus kämpft und ringt um die Menschen. Es ist ein Ringen und Werben
der Liebe Gottes! 5) Nichts ist naheliegender als das Wort Gottes! Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde
und in deinem Herzen, dass du es tust, s. 5.Mose 30, 14. Jesus ist das Wort Gottes; ER ist der Liebesbrief Gottes! Das
Wunder ist geschehen: Gott hat uns das Wort geschenkt! Das Problem der Christenheit heute ist: So nah ist das Wort Gottes
und wer liest darin? Wieviel Zeit nehmen wir uns zum Bibellesen? Wir müssen regelmäßig die ganze Bibel lesen. ER redet
hinein! Wieviel Raum hat ER in meinem Leben? Gott sagt: "Wählt das Leben!"
Br.Siegfried Stuttgart

Laß dich nicht das Böse überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem
Roemer 12,21

JESUS bleibt uns nahe bis ans Ende unseres Lebens. Wir wollen sehen lernen
bei dem Gott, der mich
und uns sieht, s. 1.Mose 16,13.Unser Herr will uns sehend machen, dass wir in Seiner Spur bleiben. Wir wollen sehend werden
für JESUS, für IHN selbst! Der Apostel Paulus schreibt:" Ich muss IHN immer besser kennen lernen. " Und Jesus sagt:"Ohne
mich könnt ihr nichts tun." Wir wollen auch
lernen "Gottes ICH will" ernst zu nehmen. Gott spricht:" ICH bin der Wirkende." Wenn Gott will, dann geschieht es auch.
Im Alten Testament sagt Gott:" ICH der Herr, das ist meine Name. ICH will meinen
Ruhm keinem anderen geben, noch den Götzen." Jesus spricht: " Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid.
ICH will euch erquicken." Außerdem sagt Jesus: "ICH will, dass die bei mir seien, die du mir gegeben hast." Der Grundton
von Jesus ist:" ICH bin vom Himmel gekommen, nicht, dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen meines Vaters im Himmel." Desweiteren
wollen wir auch lernen, dass Gott allein es ist, der Neues schafft. Gott spricht in Jesaja 43, 19: "Siehe, ich will ein
Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr´s denn nicht?" Im Predigerbuch der Bibel heißt es:" Es ist nichts
Neues unter der Sonne." Gott allein schafft aus dem Nichts. ER braucht keine Vorgaben.
Das wahre, einzig Neue auf unserer Welt ist, dass Jesus sagte:" Die Sünde ist bezahlt,
getilgt." Gott spricht: "´Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden. Kehre dich zu mir, denn ICH erlöse dich!" Es ist
wichtig, dass wir neugeboren werden, eine neue Kreatur werden. Im Neuen Testament steht:" Siehe, das Alte ist vergangen,
Neues ist geworden!" Gott selbst ist es, der uns gerecht macht. Gott sagt:"ICH will euch ein neues Herz und einen
neuen Geist in euch geben." David sagt in Psalm 51
" Schaffe in mir Gott ein reines Herz und gib mir einen neuen gewissen Geist."
Auch der Tod wird einmal verschlungen vom Sieg Christi! Gott wird einen
neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen! Gott spricht weiter im Buch
der Offenbarung:" Siehe, ICH, ICH mache alles neu! (Br.Siegfried,Stuttgart)

Getrost allezeit , weil Gottes Hand die Wirre regiert ,
weil Christi Heiliger Geist der Liebe Feuer schürt,
weil jeder dunkle Weg zu hellen Heimat führt.
(Fr. von Bodelschwingh )
GOTT SPRICHT „ ICH WILL DICH SEGNEN UND DU SOLLST EIN SEGEN SEIN“
1.Mose 12,2
Zum Segen bist zu berufen. Werde ein Segen für alle, die dir begegnen.
Du hast ein Auftrag für alle , und wäre es nur ein freundlicher Gedanke,
ein Gruß , ein stummes Gebet !
( Eva von Thiele – Winckler )
Geliebte Kranken legen wir in Deine starken Hände.
DU großer Arzt , hilft gnadenvoll, mach Schmerz und Not ein Ende.
Ein Wort von Dir Genesung bringt , Dein Licht durch alle Wolken dringt,
Du starker Helfer , Amen !
HERR, gib mir Licht, dass ich Deinen Weg sehe.
HERR, gib mir Kraft ,dass ich Deinen Weg gehe.
( „Die Wegbereiter „ Nr. 536, Juli 2007 )

"Liebe Herren, was soll ich tun, dass ich selig werde? Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus,
so wirst du und dein Haus selig!
Apostelgeschichte 16, 30 und 31"
Glaubst du nicht an Gott?" So wurde ein junger
Mann von seinem Vater gefragt. Er antwortete:"Ich leugne Gott nicht. Das käme mir einfach dumm vor. Aber - Gott ist mir noch
nicht begegnet. Darum interessiert er mich nicht."
Wenige Wochen später begegnete Gott diesem jungen Manne. Er
hatte ein fürchterliches Erlebnis, in dem er die Hand des wirklichen, lebendigen Gottes erkannte. Des Gottes, von dem Jesus
gesagt hat:"Fürchtet euch vor dem, der Leib und Seele verderben kann in die Hölle! Ja! Vor dem fürchtet euch!"
Nun
fragte der junge Mann erschrocken: "Was soll ich tun, dass ich selig werde?"
Genauso war es 2000 Jahre früher dem Kerkermeister
in Philippi ergangen.
Die Bibel zeigt uns da eine seltsame Situation: Ein kahler, trostloser Gefängnis-Korridor! Völlig
aufgelöst steht der Kerkermeister vor dem Apostel Paulus und Silas. Eben hat er sie aus der fürchterlichen Zelle herausgeholt.
Und nun kann er's gar nicht abwarten, seine Frage anzubringen:"Was soll ich tun, dass ich selig werde?"Was hätten wir hier
geantwortet? Paulus hat sich keinen Augenblick besonnen. Es geht Schlag auf Schlag:"Was soll ich tun, dass ich selig werde?"
"Glaube an den Herrn Jesus Christus!"
Vielleicht denkt mancher: Da hätte doch aber gleich ein Wort gesagt werden müssen über Taufe oder Buße oder
Kirche. Nun, von all dem hat Paulus später zu dem Manne gesprochen. Jetzt geht es um die Hauptsache.
Jesus ist die
Hauptsache! Jesus steht im Mittelpunkt des Evangeliums! Jesus allein macht selig! Jesus allein rettet vom Zorn und Gericht
Gottes!
Herr Jesus! Werde Du uns über alles wichtig! Amen.
(Br.Siegfried, Stuttgart)

Siehe, ICH stehe vor der Tür und klopfe an.
Offenbarung 3, 20
Vor unserer
Tür steht also einer! Er klingelt nicht! Er poltert nicht! Er steht einfach da, klopft
leise an und wartet, ob wir ihm auftun. Er ist
nicht ein Bettler oder Hausierer! Er ist der, dem "alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden". Er heißt Jesus. Wir hätten ihn gar nicht bemerkt,
wenn er es uns nicht gesagt hätte, dass er vor der Tür steht. Ein Professor in Oslo, Hallesby, hat gesagt, diese Mitteilung Jesu sei wichtig für alle, die beten
lernen wollen. Das lässt uns aufhorchen. Denn das ist ja die Not, dass wir nicht recht beten
können. Es ist so viel Lärm - außen und innen. Jesus steht
also vor der Tür. Und hinter der Tür sitzen wir mit unsern ungelösten Problemen,
mit viel Schuld auf dem Gewissen, mit Aufgaben, die uns zu schwer sind, mit unserm Ärger,
Kummer, Leid. Wir sind wie ein Kaufmann, dessen Bücher in Unordnung geraten sind. Und wir können sie einfach nicht mehr in Ordnung bringen. Warum denken wir nicht an den, der draußen steht? Machen wir doch die Tür auf,
zeigen dem Heiland die Bücher unseres verwirrten Lebens und bitten ihn:"Nimm du doch
alles in deine Hand!"Wir müssen darauf achten, dass diese Hand durchbohrt ist.
Die Nägelmale sprechen davon, dass er für uns am Kreuze hing. Er will also und kann mächtig und rettend eingreifen in unser Leben. Wir sind ja dumm, wenn wir
mit all unsern Dunkelheiten allein bleiben. Und draußen steht der Helfer und Erretter!
Herr, wir wollen nicht länger uns allein herumschlagen mit allem, was zu schwer ist. Hilf uns! Amen.
(Br.Siegfried)

Siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat
hinzu und wälzte den Stein von der Tür (am Grabe Jesu) und setzte sich darauf. Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein
Kleid weiß wie Schnee. Matthäus 28, 2 - 3
Jesus lebt! Der Sohn Gottes ist auferstanden! Es ist so unbegreiflich! So unwahrscheinlich!
Aber was tut`s! Die Freude überströmt die Herzen derer, die an Jesus glauben. Und dass es so unbegreiflich ist, das ist ihnen
gerade recht.
Da ist der gewaltige Engel! Wie freute er sich wohl, als ihm Gott den Auftrag gab: "Jetzt brich hinein
in die sichtbare Welt! Reiße die Steinplatte vom Grabe des Sohnes und bahne ihm den Weg! Die Stunde des Lebens ist gekommen!"
Ich
habe im Geist den Engel dahinstürmen sehen, wie er lachend denkt:
"Sieh mal an! Um die Soldaten, die das Grab bewachen,
kümmern wir uns gar nicht!"
Und in dem allmächtigen Rom haben wir auch nicht angefragt, wie sich die kaiserliche Regierung
dazu stellt, wenn wir das Urteil des Prokurators Pilatus einfach missachten!
Und die Priester und die ganze Kirche
sind nicht gefragt worden, ob diese Auferstehung wohl zur Förderung des religiösen
Lebens dient.
Und die Weisen und Gelehrten sollen zusehen, wie sie diese Sache in ihr Weltbild einordnen!
Gott
stellt die Welt einfach vor die vollendete Tatsache. Herrlich! So ziemt es dem großen Gott!"
So ähnlich wohl wird der
Engel gedacht haben. Und so geschah es auch: Gott stellt die Welt vor die vollendete Tatsache: Jesus ist auferstanden! Nun
fallen die Soldaten in Ohnmacht. Pilatus ist verlegen. Die Priester sind ratlos. Die Jünger Jesu aber "wurden froh, da sie
den Herrn sahen".
"Herr! Wir beten Dich an
und freuen uns in Dir! Amen."
(Br.Siegfried, Stuttgart)
...Darum will ich ihm große Menge zur Beute geben, und er soll die Starken zum Raube haben
...
Jesaja 53, 12
Das verschlägt einem ja den Atem! Wie wird denn hier von unserem Herrn Jesus geredet?! Als "Beutemacher"
wird er gezeigt! In jedem Krieg sind die "Beutemacher", die Pelzmäntel und Uhren nach Hause schicken, die verächtlichsten
Gesellen. Und so etwas wird nun in Verbindung gebracht mit dem Herrn Jesus?! Geht denn das an? Nun, in unserem Textwort
spricht der himmlische Vater selbst: " I c h will ihm große Menge zur Beute geben."
Da müssen wir doch aufhorchen. Denn unser Herr Jesus richtet sich nicht nach unseren Vorstellungen, sondern
nach dem Willen seines Vaters. Er ist also ein Mann, dem Gott "Beute" gibt, große Beute! Aber diese Beute besteht nicht
in Schätzen und materiellen Werten. Seine Beute sind Menschenkinder.
In unserem Textkapitel wird der Herr Jesus zuerst ausführlich gezeigt als der Leidende und Sterbende; als
der Mann mit der Dornenkrone, der verachtet und bespeit ist; der Mann, der ausgestoßen hinausgeführt wird; der Mann, der wie
ein Lamm schweigend leidet und stirbt - der wird gezeigt. Und dabei wird uns klar: Was da am Kreuz geschah, war eine Schlacht,
ein entsetzlicher Kampf, den er allein ausgefochten hat. Und von diesem Schlachtfeld auf Golgatha bringt er seine Beute
mit. Nun sehen wir im Geist die großen Scharen derer, die seine Beute geworden sind. Sie rühmen es laut: "Ja, wir wurden
sein Eigentum!" Paulus sagt es drastisch so:"Ich bin ein Sklave Jesu Christi." Die Jesus-Jünger freuen sich, Jesu Beute zu
sein.Deine Herr! König der Ehren mit der Dornenkrone! Führe auch uns in Deinem Siegeszug mit als Beute .Amen
(Br.Siegfried G.,Stuttgart)

 "So spricht der Herr: Ich will euch ein neues Herz geben ...; ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute
aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln. Hesekiel 36, 26 und 27
In einem Gedicht sagt Rudolf
O. Wiemer: "...du kannst zum Mond fliegen, aber die Erde wird so nicht bewohnbar..."
Wie hat er doch recht! Aller
technischer Fortschritt kann nicht verhindern, dass wir uns die Erde zur Hölle machen. Der technische Fortschritt ist schon
in Ordnung. Aber der Mensch! Der Mensch ist das Problem!
Zu allen Zeiten haben sich Religionsstifter, Philosophen
und Moralisten den Kopf zerbrochen, wie man den Menschen wohl ändern könnte. Aber sie alle haben keinen Rat gefunden.
Sollten
wir nicht aufmerken, wenn nun der lebendige Gott selbst sich zum Worte meldet zu diesem Thema?!
Er sagt, wie
es geschehen kann, dass der Mensch anders und neu wird: "Ich will meinen Geist in euch geben!"
Dieser gute, starke Heilige Geist wurde von Gott in die dunkle Welt gegeben. Er ist da! Nun geht es nur noch darum,
ob er in unser Herz kommt. Gott vergewaltigt uns nicht. Er fragt uns, ob wir uns diesem Heiligen Geist öffnen wollen.
Wie
macht es der Heilige Geist, dass er Menschen verwandelt?
Zunächst zeigt er uns, dass "nicht die Menschen", sondern
wir selbst nicht in Ordnung sind, dass w i r selbstsüchtig, unrein, gottlos und böse sind.
Und dann ist er geschäftig,
unser böses, altes "Ich" aus dem Mittelpunkt unseres Lebens zu verdrängen. Und an dessen Stelle macht er Raum für Jesus, der
zu unserer Erlösung starb, der nun lebt und in uns wohnen will.
Heiliger Geist! Dir wollen wir uns
öffnen. Wirke in uns! Amen." (Br.Siegfried, Stuttgart)

Schreibe uns, wenn du jetzt dein Leben dem Herrn JESUS übergeben hast und IHM
nachfolgen willst, und wenn dich ein Problem bedrückt, beten wir gerne für dich. slawomir2005@gmail.com
Aktion Jesus lebt
Bruder Slawomir
Bruder Slawomir
Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Lukas 2,48
So fragte vorwurfsvoll Maria, als sie nach langem Suchen ihren verlorenen 12jährigen
Sohn Jesus im Tempel wiederfand."Warum hast du uns das getan?"
Sie bekam eine Antwort, die sie nicht verstand. Und
so musste sie schon am 12jährigen Jesus lernen, dass er der Herr ist, der uns keine Rechenschaft schuldet.
Maria hat noch oft so fragen müssen. "Warum hast du uns das getan?" hat sie gefragt unter dem Kreuze,
als sie Jesus sterben sah und den Sinn seines Todes noch nicht verstand.
"Warum hast du uns das getan?" müssen immer
wieder die Jünger Jesu fragen, wenn ihr Herr sie dunkle Wege führt. So haben Christen manchmal gefragt, wenn er die Hand von
ihnen abzog und die Sünde mächtig wurde. So haben sie oft gefragt, wenn sie Niederlagen erlebten, wo sie Siege Jesu zu sehen
hofften.
Und immer liegt ein Vorwurf in dieser Frage - ein Vorwurf, der uns nicht zusteht, weil Jesus der Herr unseres
Lebens ist.
Dieser Vorwurf aber verschwindet aus der Frage, wenn wir uns unter Jesu Kreuz stellen. Da sehen wir den
Gewaltigen mit der Dornenkrone sterben. Und dann müssen wir fragen:"Herr, die Bibel sagt, dass du für uns da hängst. Warum
hast du das für uns getan?"
Und nun antwortet er: "Ich sah, wie ihr unter dem gerechten Zorn Gottes steht um eurer
Sünde willen. Ich aber habe euch lieb und will nicht, dass ihr in die Hölle kommt. Darum habe ich an eurer Statt den Zorn
Gottes und sein Gericht auf mich genommen. Ich trage die Strafe, auf dass ihr Frieden hättet. Darum habe ich euch das getan!"
Wer diese Antwort hört und glaubt, stellt keine Fragen mehr." Tausend-, tausendmal sei Dir, / liebster Jesu, Dank dafür!"
Amen
(von Br.Siegfried, Stuttgart)
"Jesus stand auf ..., nahm einen Schurz und umgürtete sich. Danach goss er Wasser in ein Becken und hob
an, den Jüngern die Füße zu waschen.
Johannes 13, 4 und 5."
In einem großen Hotel wimmelt es von mancherlei Leuten, die den Gästen zur Hilfe bereitstehen:
Da sind der "Ober" im Frack und der Essenbringer im weißen Jackett. Da sind der einflußreiche Portier und der elegante
Geschäftsführer. Und ganz unten auf der Stufenleiter ist der Mann in der "grünen Schürze", der Hausdiener, der die Schuhe
putzt und die Koffer trägt.
Die Passion Jesu begann damit, dass er sich diese grüne Schürze umband. Damit machte
er deutlich, dass er der Mann sein will, der die Lasten trägt und die Schuhe putzt oder - nach der Sitte der damaligen
Zeit - die staubigen Füße wäscht.
Der Sohn Gottes, der Herr aller Herren, als Hausdiener! Das verschlägt einem
den Atem.
Wenn es aber nun so ist, können wir ihn nicht mehr beleidigen, als dass wir seinen Dienst nicht in Anspruch
nehmen.
Es gibt so viele, die tragen ihre Lebenskoffer selber. Sie tragen die Lasten der unvergebenen Sünden heimlich
mit sich herum. Sie wollen ihre Lebensprobleme allein lösen. Sie wollen sich selbst vom Schmutz ihres Lebens reinigen.
Wie
töricht! Der Sohn Gottes hat die Schürze des Hausdieners umgetan. Nun ruft er:" Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig
und beladen seid!" Lasst uns doch ihn in Anspruch nehmen!
Die grüne Schürze Jesu ist die herrliche Fahne der Hoffnung
für alle, die müde sind und sich abschleppen; die schmutzig sind und nicht wissen, wie sie rein werden sollen. Wir wollen
uns und alles ihm übergeben.
Herr Jesus! Wir danken Dir, dass Du unser Heiland bist. Amen.
( Bruder Siegfried,Stuttgart)
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...Und sie banden Jesus und führten ihn hin...
Matthäus 27,2
Welch ein Unsinn! Wirklich, diese Stricke, mit denen Jesus gefesselt wurde, sind ein lächerlicher Unsinn!
Den
Mann, der den Sturm auf dem Meer mit einem einzigen Wort stillte - den Mann, der den Lazarus mit einem einzigen Ruf aus den
Fesseln des Todes riss - den Mann, der Gewalt hat über die Dämonen - diesen Mann kann man doch nicht mit ein paar Stricken
festhalten!
Diese Fesseln zeigen uns, wie sehr sich der Mensch täuscht über die Macht des Gottessohns - bis zum heutigen
Tage.
Aber warum denn hat er sich so ruhig diese Fesseln anlegen lassen? Warum zerriss er denn nicht die Stricke und
warf sie seinen Gegnern vor die Füße? Das wäre doch eine großartige Szene geworden! Warum nicht?
Weil er zum Kreuze
geführt werden w i l l ! Weil er der ist, von dem Jahrhunderte früher der Prophet Jesaja verkündet
hat: "Er tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird ... Er ist um unserer Missetat willen verwundet
und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten ..."
Darum also ertrug
der Herr Jesus diese lächerlichen Fesseln, weil er sie tragen wollte. Eine Stunde, bevor sie ihm angelegt wurden, hat er in
der Stille des Gartens Gethsemane seinem Vater gesagt: "Ich bin bereit, den Kelch des Leidens zu trinken." Nun trinkt er
ihn.
So notwendig für die Welt erscheint also dem Heiland sein Kreuzestod, dass er willig seine Arme fesseln lässt.
Herr! Öffne uns die Augen für unsere Erlösung! Amen."
Mailing Address:
slawomir2005@gmail.com
MEIN HIRTE
JESUS international
Jesus (Polnisch)
Blagaya Vest(Russisch)
LIGHT AND LOVE
LIGHT AND JESUS
jesus-finden.de
Bruder
Slawomir

jesus-finden.de

"Wie ein Vogel, der aus seinem Nest weicht,
also ist, wer von seiner Stätte weicht".
Sprüche 27, 8
"...wer
von seiner Stätte weicht." Jetzt steht vor meiner Seele ein Bild aus meiner Bilderbibel, das ich als kleiner Junge oft angesehen
habe: Adam und Eva verlassen erschrocken und bedrückt das schöne Paradies. Vor ihnen aber liegt ein kahles Land voll Unkraut
und voll von Steinen.
Wenn ich als Kind dies Bild sah, dann fragte ich:"Wo ist denn Gott?" Ja, Gott war nicht mehr
zu sehen.
Hier waren Menschen, die ihre Stätte am Herzen Gottes verließen.
Erst später habe ich verstanden:
Ihre Stätte haben sie schon früher verlassen - nämlich als sie Gott den Gehorsam kündigten und schuldig wurden. Nun waren
sie heimatlos. Sie konnten sich ein Haus bauen. Aber ihre Seelen blieben heimatlos.
Und das ist die Geschichte aller
Nachkommen Adams, ob sie in Essen, Singapore oder New York wohnen.
Wie heimatlose Vögel, denen man das Nest zerstörte,
sind unsere Seelen. Sie flattern zu Menschen, Zerstreuungen, Weltanschauungen - und bleiben heimatlos.
Unser Textwort
hat eine seltsame Note. Denn ein Vogel weicht ja nicht freiwillig von seinem Nest. Der Mensch aber verlässt freiwillig seinen
Gott. Unsere innere Heimatlosigkeit ist nicht ein Unglück, sondern Schuld.
Wer das verstanden hat, der horcht auf bei
einem wunderbaren Wort aus dem 84. Psalm:" Der Vogel hat ein Haus gefunden - deine Altäre, Herr Zebaoth! Mein König und mein
Gott!"
Ach was! Altäre! Es gibt nur noch einen einzigen Altar für uns: das Kreuz auf Golgatha, wo das Lamm Gottes,
das der Welt Sünde trägt, stirbt. Hier ist Heimat für unsere Seelen.
Herr! Lass uns in Deinen für uns ausgebreiteten Armen nach Hause kommen! Amen.
(Br.Siegfried G. ,Stuttgart )

Der Bibeltext war Offenbarung 3, 7-11 (Der Brief an die Gemeinde in Philadelphia). Es
ist eine Post von unserem Herrn, dem Heiligen und Wahrhaftigen, der den Schlüssel Davids hat. 1) ER hat die Schlüsselgewalt
Der Auferstandene hat die Vollmacht Davids. ER ist Heiland und Herr. Wer die Schlüsselgewalt hat, der hat Macht! Jesus
Christus hat die Schlüsselgewalt des Himmels und der Erde. ER hat die Vollmacht. Auf IHN warten
wir. 2) ER ist die Wort-Macht Von seinem Namen, von seinem Wort leben wir. Alles, auch die Welt, ist
durch das Wort gemacht. Durch und durch sind wir wortabhängig. Wir sind daraufangewiesen, gute Worte
zu hören. ER hat die Wort-Macht. Das Wort von der Geduld soll bewahrt werden, s. Offenbarg. 3,10.
Es ist auch auf Markus 7, 31-37 hinzuweisen. Hier wird berichtet, wie Jesus einen Taubstummen heilt.
Jesus ist das wirkmächtige Wort. Er sagt zu dem Taubstummen: Tu dich auf! Wir sollen aus den Götzenmächten dieser
Welt herauskommen. Jesus löst den Taubstummen von dem stummen Götzen. Die Götzen bringen durcheinander und haben
nur die Lüge. Wo Gott bei uns Menschen nicht der Herr ist, da entsteht oft ein eisiges Schweigen! Worte haben Macht. Die
Menschen werden oft wortunabhängig bei den vielen Bildern dieser Welt. Man denke an das Fernsehen und an das Internet.
Der Herr seufzt wegen uns. ER ist unser Bruder; ER spricht: Tu dich auf! ER ist die Wortmacht und
ist ganz an unserer Seite. ER ist das Schöpfungswort. Durch IHN wird die Welt heil und auch "meine Welt"
wird heil"! Dieses Wort gilt es zu bewahren. 3) ER sucht nicht den Superstar Du gehörst zu den Leuten
mit der kleinen Kraft, s. Offenbarung 3,8. ER sucht dich mit deiner kleinen Kraft! Es geht darum,
JESUS und sein Wort zu bewahren. Das Wort Gottes ist faszinierend, eindrücklich; das behalten wir einmal für uns. Wir bewahren
das Wort. Aus der innigen Gemeinschaft mit Jesus kann Gott offene Türen für IHN schenken.Mit unserer kleinen Kraft
können wir uns an Gottes große Kraft anschließen. Gott gibt uns das Wort zur rechten Zeit. ER ist die
Wort-Macht. ER sucht dich mit deiner kleinen Kraft. Offenbarung 3, 11-13:"Siehe, ICH komme bald;
halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme! Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler
in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den
Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalems, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von
meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. (Br.Siegfried)
Gott hat eine positive Antwort:
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DU SAGST |
GOTT SAGT |
BIBELSTELLEN |
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Du sagst: "Ich kann mich nicht befreien“ |
Gott sagte: Ich vermag alles |
(Lukas 18:27) |
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Du sagst: "Ich bin zu erschöpft" |
Gott sagt: Ich will euch erquicken |
(Matt. 11:28-30) |
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Du sagst: "Da ist niemand, der mich wirklich liebt” |
Gott sagt: Ich liebe dich |
(Joh. 3:16 & Joh. 3:34 ) |
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Du sagst: "Ich halte nicht mehr durch“ |
Gott sagt: Lass dir an meiner Gnade genügen |
(2. Kor. 12:9 & Psalm 91:15) |
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Du sagst: "Ich sehe keinen Weg“ |
Gott sagt: Ich lenke deine Schritte |
(Sprüche 3:5- 6) |
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Du sagst: "Ich kann es nicht schaffen" |
Gott sagt: Du vermagst alles |
(Philipper 4:13) |
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Du sagst: "Ich vermag kein Segen zu sein“ |
Gott sagt: Ich verhelfe dir dazu |
(2. Kor. 9:8) |
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Du sagst: "Ich finde mein Schicksal sinnlos“ |
Gott sagt: Ich weiß, was ich tue |
(Römer 8:28) |
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Du sagst: "Ich quäle mich mit Schuld“ |
Gott sagt: Ich mache dich gerecht |
(1. Joh. 1:9 & Römer 8:1) |
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Du sagst: "Ich komme nicht mehr zurecht" |
Gott sagt: Ich selbst erstatte dir und helfe deinem Mangel
ab |
(Philipp. 4:19) |
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Du sagst: "Ich bin ängstlich" |
Gott sagt: Ich habe dir nicht einen Geist der Furcht gegeben
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(2. Tim. 1:7) |
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Du sagst: "Ich bin ständig gequält und frustriert" |
Gott sagt: Werfe alle deine Sorgen auf MICH |
(1. Petr. 5:7) |
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Du sagst: "Ich bin nicht fähig genug” |
Gott sagt: Ich gebe dir Weisheit |
(1. Kor. 1:30) |
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Du sagst: "Ich vergehe in Einsamkeit" |
Gott sagt: Ich will dich niemals verlassen noch versäumen |
(Hebräer 13:5) |
" Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat Gott gelästert!"
Matthäus 26, 65
Als Schüler habe ich einst eine Mathematik-Aufgabe falsch gemacht. Da nahm der Lehrer einen Rotstift
und strich die ganze Arbeit aus. Das tat weh. In unserer Textgeschichte strich ein Mann sich selbst aus. Als bei
dem Prozess Jesu der Hohepriester sein Gewand zerriss, handelte es sich ja nicht um irgendeinen Straßenanzug. Der Mann
trug das Gewand des Hohenpriesters. In diesem Amtskleid ging er in das Allerheiligste des Tempels, um mit Blut die Versöhnung
Gottes mit den Sündern zu vollziehen. Von diesem Gewand steht im Gesetz Gottes:"Wer Hoherpriester ist, auf dessen
Haupt das Salböl gegossen ist, der soll seine Kleider nicht zerreißen." Und nun tat das dieser Hohepriester doch! Und
er vollzog damit etwas, was ihm selbst nicht klar war: Er strich sich und sein menschliches Priesteramt durch. Unser
Text zeigt eine atemberaubende Szene. Hier stehen sich zwei Priester gegenüber: der menschliche und der göttliche. Als
der Hohepriester sich selbst ausstrich, wurde deutlich: Von jetzt an gilt nur noch das göttliche Priesteramt Jesu. Er ist
jetzt der alleinige Hohepriester. Seht, wie er nach Golgatha geht, um Gott mit der Welt zu versöhnen; Jesus, der Hohepriester,
schreitet zum Altar. Der Altar ist das Kreuz. Und das Opfer? Das ist er auch. Er ist "Gottes Lamm, das der Welt Sünde
wegträgt". Er ist Priester und Opfer zugleich. Nun haben wir einen von Gott bevollmächtigten Priester: Jesus! Nun haben
wir ein wirklich gültiges Opfer: Jesus! Nun können wir Sünder wirklich Frieden mit Gott haben: durch den Glauben an Jesus.
Herr! Nun ist alles klar: In Dir finden wir Frieden. Amen. ( Bruder Siegfried,Stuttgart)
Das Wort vom Kreuz ist uns eine Gotteskraft.
1.Korinther 1, 18
"Es ist abscheulich", sagte empört ein Mann, "dass die Christen einen Gehenkten zum Mittelpunkt
ihres Glaubens machen! Das Bild eines zu Tode Gemarterten kann doch nur niederdrückend wirken!"
Man sollte meinen,
der Mann habe recht. Aber es ist seltsam: Der Anblick des gekreuzigten Heilandes wirkt gar nicht niederdrückend. Im Gegenteil!
Nichts in der Welt kann unser Herz so sehr trösten und aufrichten wie der Aufblick zum Kreuz des Herrn
Jesus. Von diesem Kreuz geht nicht ein scheußlicher Todeshauch aus. Von hier weht vielmehr herrlicher, göttlicher Lebensatem.
Wie
ist das möglich?
Das kommt daher, dass am Kreuze nicht irgendein Tod gestorben wurde. Hier geschah vielmehr eine gewaltige,
herrliche Heilstat Gottes.
Wir wollen einfach ein paar Bibelworte hören, die davon reden: "Gott war in Christo und
versöhnte die Welt mit ihm selber." - "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eigenen Sohn gab, auf dass alle,
die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." - "Siehe, da ist Gottes Lamm, welches der Welt
Sünde wegträgt." - "Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja, viel mehr, der auch auferwecket ist." -
"Gott hat seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben. Wie sollte er uns mit ihm nicht
alles schenken." - "...wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von
den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott."
Das sind liebliche und gewaltige Worte, die das Leben verkündigen.
"Herr! Lass Deine Todespein / An mir nicht verloren sein!" Amen."
(Br.Siegfried, Stuttgart)

Es handelt sich bei Psalm 131 um ein Wallfahrtslied von David. Es gibt 15 Wallfahrtspsalmen oder Pilgerlieder. In
einem anderen Psalm heißt es: So wie rings um Jerusalem Berge her sind, so ist der HERR um sein Volk her von nun an bis in
Ewigkeit. Es heißt in Psalm 131 (nach einer anderen Übersetzung als Luther): Ich habe meine Seele beruhigt, gestillt. Hier
ist ein Mensch, der von sich erzählt: Ich bin wie ein soeben gestilltes Kind! Ein Kind hat nicht nur Ruhe, sondern unendlich
viel mehr: Wärme, Zärtlichkeit und umgeben von der Körperwärme der Mutter. Es ist ein Gleichnis: sowie ein gestilltes Kind
bei seiner Mutter. Hier wird Gott mit einer Mutter verglichen. Häufig haben wir in der Bibel andere Bilder für Gott, oft
robuste Bilder: Gott als König, Richter, Hirte, Großgrundbesitzer zum Beispiel und andere. Psalm 131 ist ein Psalm von
David nach Davids Art. Davids Art war robust. David war kein Weichling! David war ein harter Mann, ein Krieger, Soldat, Hirte,
Offizier, Räuberhauptmann, er war lange Zeit ein Draufgänger, er diente bei den Philistern als Söldner usw. Die Bibel lehrt
uns so zu beten wie David, der alles will und alles erreicht. Hier betet ein harter Mann, ein Kämpfer. Wer riskiert alles
um ein Königreich zu gewinnen? So auch unser Psalm! Psalm 131 ist aber nicht nur ein Psalm für Männer, sondern für ganz Israel,
auch für die Frauen, für Kinder und Jugendliche! Ganz Israel lerne Gottvertrauen - und auch wir! Der Psalm spricht vom Harren
auf den Herrn; der Psalm 131 ist für ganz Israel und auch für uns! Der Psalm muss ins ganze Leben passen, auch in unser Leben! Dietrich
Bonhoeffer sagte einmal: Die Psalmen sind die Gebete Jesu Christi, durch die ER uns vor Gott trägt! In diesem Psalm ist
von einem Kind die Rede. In diesem Kind sollen wir Jesus Christus entdecken! Auf Bildern wird von den Malern meistens Jesus
Christus als Kind dargestellt, das von seiner Mutter (Maria) gestillt wird. Jesus schrie als Kind auch wie wir nach der Mutter,
wurde gewickelt und von seiner Mutter gestillt. Jesus Christus hat alle Not, alle Freude vor Gott gebracht. Das hat ER
für uns getan! Bei den Bildern, auf denen Jesus mit seiner Mutter zu sehen ist, haben wir ein Bild der tiefsten Zufriedenheit.
Dieser Psalm hat seine Zeit, seine Stunde. Wir teilen mit Jesus Christus (miteínander) nicht nur die Not und die Bedürfnisse,
auch unsere Freude. Der Psalm endet mit der Zusage der Erlösung, mit dem Hoffen auf Gott: Vers 3: Israel, hoffe auf den
HERRN von nun an bis in Ewigkeit! Wir dürfen uns freuen, mit Jesus auch diesen Psalm zu teilen! Bei dem ewigen Gott dürfen
wir solche Kinder sein, gestillt bei IHM! ER, der lebendige Gott, begegnet uns als der, der jeden Mangel stillt. Jesus sagt
in der Bibel (im Neuen Testament): "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder..." Bei dem lebendigen Gott, dürfen wir seine Kinder
sein. ER hat genug für uns getan! Jesus spricht zu uns: "Nimm und iss - aus dem Garten, der uns alle Früchte gibt! Mehr
als genug gibt ER uns! Jesus sagt im Abendmahl:" Nimm und iss, das ist mein Leib; nimm und iss, das ist mein Blut!" Das
will uns dieser Psalm sagen. Es ist Zehrung für den Weg, für den ganzen Lebensweg! So harre ganz Israel! So ist der
Psalm für alle Menschen da, auch für Männer, für gestandene Frauen, für Kinder und für Jugendliche. Wir haben Jesus Christus,
der für mich sorgt, der alles für mich gibt. Ganz Israel harre des HERRN und mit Israel auch wir!
( BR.Siegfried , Stuttgart)
Psalm 131 1.(Ein Lied Davids im höhern Chor.) HERR,
mein Herz ist nicht hoffärtig, und meine Augen sind nicht stolz; ich wandle nicht in großen Dingen, die mir zu hoch sind.
2.Ja, ich habe meine Seele gesetzt und gestillt;
so ist meine Seele in mir wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter.
3.Israel, hoffe auf den HERRN von nun an bis
in Ewigkeit!

... Die Weisen fanden das Kindlein ... und fielen nieder und beteten es an ...
Matthäus 2, 11 Wie oft ist diese Szene in der bildenden Kunst dargestellt worden! Die Maler
zog wahrscheinlich die Unbegreiflichkeit an,dass grosse, prächtige, reife Männer vor einem hilflosen Kind im Staube liegen.Das
ist ja auch eine merkwürdige Tatsache, über die nachzudenken es sich lohnt.
"Sie beteten das Kindlein an." Das hieß - kurz gesagt: Sie erkannten die Gottheit
dieses Kindes an.Sie sahen in ihm die Offenbarung Gottes. Welch eine Erleuchtung! Als der Jünger Petrus später den Herrn
Jesus als "Sohn des lebendigen Gottes" bekannte,sagte der Herr zu ihm: "Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern
mein Vater im Himmel.
." Der Heilige Geist muss unsere Herzen erleuchten, wenn wir Jesus als den erkennen
wollen, der aus der anderen Welt, aus der Welt Gottes, zu uns kam.
Die Weisen waren zu Hause in einer Welt, die tief religiös war. Allen Religionen ist
gemeinsam, dass der Mensch zu Gott vordringen will.
Aber allen Religionen gemeinsam ist auch dies, dass keine bis zu Gott gelangt.Als die Weisen
das Kind Jesus anbeteten, bekannten sie: Das ist das Ende aller Religionen,in denen der Mensch Gott sucht. Jetzt ist Gott
zu uns gekommen und sucht uns.
Wer das begreift, den treibt es auch heute noch auf die Knie, dass er sprechen muss:
"Ich bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesus offenbart ..."
Es hat die Weisen bei dieser Anbetung nicht gestört, dass sie ja sehr allein waren.Ihre letzten
Auskünfte hatten sie in Jerusalem bekommen.Und es ist geradezu peinlich, dass nicht ein einziger mit ihnen gegangen war. Aber
das hinderte sie nicht, Jesum anzubeten.
Herr! Lass uns bei den Wenigen sein, die Dich und Dein Heil erkennen! Amen
( Bruder Siegfried,Stuttgart)

"Dem Simeon war eine Antwort geworden von dem heiligen Geist, er sollte den Tod nicht sehen,
er hätte denn zuvor den Christus des Herrn gesehen.
Luk. 2, 26
Das ist eine ganz besonders wichtige Bibelstelle, mit der wir uns noch einmal beschäftigen müssen. Hier
ist nämlich die Rede von den beiden Kräften, durch die ein unerleuchteter Mensch zum hellen Licht des Glaubens kommen kann.
Diese beiden Kräfte sind: die Bibel und der Heilige Geist.
Wie beim Simeon, so geht es immer zu, wenn jemand erleuchtet
wird. Durch die Bibel erfährt man, was Gott tut zu unserm Heil. Durch den Heiligen Geist wird es uns persönlich zugesprochen.
In
der Bibel steht: "Gottes Zorn entbrennt über alle Sünde der Menschen." Der Geist Gottes aber sagt: " D u bist unter
Gottes Zorn!" Nun bekommt man Sorge um sein Heil.
Die Bibel sagt allen Menschen: "Euch ist der Heiland geboren!"
Gottes Geist spricht es dir zu: "F ü r d i c h ist der Retter gekommen, der dich von Gottes Zorn erlöst."
Die
Bibel zeigt auf das Kreuz Jesu Christi und sagt: "Siehe, da ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde wegträgt." Der Heilige
Geist ruft es in das unruhige Gewissen hinein: "Da ist Gottes Lamm, welches d e i n e Sünde wegträgt!"
Es
ist wundervoll, wie Gottes Wort und Gottes Geist zusammen wirken, damit wir zum Glauben an den Christus Gottes kommen können.
Wie
oft wird gefragt: "Was soll man denn tun, um glauben zu können?" Die Antwort kann nur lauten: "Lies Gottes Wort und bitte
dabei um das Licht des Heiligen Geistes!"
(Br.Siegfried,Stuttgart)

... undJesus trug sein Kreuz...
Johannes 19, 17
Aus dem Stadttor Jerusalems quillt es heraus: Schreiende Kinder, weinende Frauen, hochmütige Priester, spottender
Pöbel und römische Legionäre. Und dann kommt er, der Trost der Welt, der geoffenbarte Gott - Jesus! Man sieht ihn kaum.
Man sieht nur das riesige, drohende, fürchterliche Kreuz, das auf seinen Schultern schwankt.
Dies Kreuz ist eine echt
menschliche Erfindung. In Karthago wurde sie gemacht von irgendeinem kranken Gehirn. Origines berichtet, dass die Gekreuzigten
oft noch zwei Tage lang lebten.
Man hat den Erfinder des Kreuzes nicht ins Irrenhaus gesperrt. Im Gegenteil! Die Römer haben Karthago erobert und zerstört. Aber diese fürchterliche Erfindung brachten
sie mit nach Hause. Ob Kreuz oder Atombombe - das menschliche Gehirn brütet immer dasselbe aus: Qual und Leid. Das Kreuz war
die Kehrseite der Macht Roms. Rom war prächtig und voller Glanz. Aber die Kehrseite waren - Kreuze!
Wir wollen nicht
tun, als ginge das uns nichts an. Wir haben oft uns durchzusetzen versucht. Und dabei haben wir viele kleine Kreuzlein gezimmert
für die andern. Ehemänner können Kreuze herstellen für ihre Frauen und umgekehrt. Kinder sind Kreuzbauer für ihre Lehrer.
Nachbarn können einander grausam quälen.
Wie recht hat die Bibel:"Das Menschenherz ist böse von Jugend auf!"
Wie
herrlich aber ist die Verheißung des großen Gekreuzigten, dass man wiedergeboren werden kann zu einem neuen Leben - zu einem
Leben voll Liebe. Herr! Hilf uns, zu lieben - wie Du die liebtest, die Dir das Kreuz bereiteten! Amen.
(Br.Siegfried, Stuttgart)
"Kein Mensch soll in der Hütte des Stifts sein, wenn der Hohepriester hineingeht, zu versöhnen im Heiligtum
...
3. Mose 16, 17"
Es geht hier um den großen Tag im Leben des alttestamentlichen Gottesvolks: um den
Versöhnungstag.
Einmal im Jahr wurde jedem Glied des Volkes Israel unüberhörbar deutlich gemacht: "Du bist von Natur
aus nicht mit Gott in Ordnung. Deine Sünden scheiden dich und deinen Gott voneinander. Und du kannst keinen Frieden haben,
ehe nicht eine Versöhnung mit dem heiligen Gott stattgefunden hat!"
Wir Menschen von heute sollten Gott nicht so albern
verharmlosen! Wir sind genau in derselben Lage wie die Leute damals. Und wenn die Bibel sagt, dass die Furcht vor dem heiligen
Gott der Anfang aller Weisheit ist, dann sind wir Menschen von heute sehr töricht, wenn wir ihn nicht fürchten.
Es
muss eine Versöhnung mit Gott stattfinden!
Das war der Höhepunkt des alttestamentlichen Versöhnungsfestes, wenn unter
dem gewaltigen Schweigen des Volkes der Hohepriester mit der Blutschale in das Allerheiligste ging. Geradezu auffällig betont
die Bibel: "Kein Mensch soll dann außer dem Hohenpriester im Tempel sein!" In dieser Stunde stand der Hohepriester ganz einsam,
ganz allein vor Gott.
Warum eigentlich wird hier im Alten Testament dies Alleinsein des Hohenpriesters so auffällig
betont? Weil das Ganze ein Hinweis sein sollte auf unsern großen Hohenpriester, den Sohn Gottes. Dieser Christus Jesus hat
ganz allein, in unendlicher Einsamkeit sein Blut für uns vor Gott gebracht, als er am Kreuze starb. Ganz allein! Darum können
wir nichts mehr hinzutun zu seiner Versöhnung. Wir können nur im Glauben annehmen, was er allein für uns getan hat.
"Herr! Wir danken Dir, dass wir in Dir wahrhaft Frieden mit Gott haben dürfen. Amen." (Br.Siegfried,Stuttgart)

Und Zachäus stieg eilend hernieder und nahm Jesus auf mit Freuden.Lukas 19,6
"Der Mann auf dem Baum."
Das könnte der Titel eines modernen Romans sein! Aber es handelt sich
um eine wirkliche Begebenheit: Ein reicher Mann bekam eine brennende Sehnsucht, den Herrn Jesus zu sehen. Und weil er bei
dem Volksgedränge nicht durchkam, stieg er auf einen Baum.
Wer noch nie ein Heilsverlangen gespürt hat, kann das nicht
verstehen. Wen aber der Geist Gottes im Gewissen unruhig gemacht hat, der begreift die Sache gut.
Nun, die Bibel interessiert
sich eigentlich gar nicht dafür, warum und wie der Zachäus auf den Baum gestiegen ist. Um so mehr aber dafür, wie er wieder
herunter gekommen ist.
Wie ging denn das zu?
Jesus blieb stehen und sagte: "Zachäus, steig eilend hernieder;
denn ich muss heute in deinem Hause einkehren."
Und nun kommt's! "Er stieg e i l e n d hernieder."
Es war sicher kein sehr würdiges Bild, wie der Mann am Baumstamm herunterrutschte. Aber nun musste es schnell gehen!
Ja,
warum denn? Ist der Zachäus verrückt? Er kann sich doch denken, dass es eine große Revolution in seinem Leben und in seinen
Geldgeschäften geben muss, wenn Jesus in sein Haus einkehrt. Das muss doch in Ruhe überlegt sein, ob man Jesus aufnehmen will!
Gewiss
ist das richtig! Aber ich fürchte, es gehen viele ewig verloren, weil sie ein Leben lang überlegten und zu keinem Entschluss
kamen. Die Bibel sagt: "H e u t e , so ihr seine Stimme hört, so verstocket euer Herz nicht!" "Herr! Mache unsern Überlegungen
ein Ende und hilf uns zu einer klaren Entscheidung! Amen." Bruder Siegfried, Stuttgart
Ihr aber ,liebe Brüder
seid zur Freiheit berufen
Galater 5,13 Wir leben in einer "christlichen
Welt". Da sollte man doch meinen, das Evangelium sei allgemein bekannt. Aber leider ist nichts so unbekannt wie die "Frohe
Botschaft".
Ein Vorurteil, das sehr verbreitet ist, deckt unser Textwort auf: "Ihr seid zur Freiheit berufen." Wie
seltsam! Man meint doch allgemein, ein rechter Christenstand sei ein harter Zwang, ein drückendes Gesetz. Ja, selbst bei ernsten
Christen findet man diesen Irrtum.
Die Sache steht aber so: Nicht das Evangelium bringt uns in Knechtschaft. Sondern
o h n e das Evangelium leben wir im Zwang und in der Sklaverei.
Da sind wir Knechte des Zeitgeistes. Was alle
tun, was alle treiben - das muss man doch mitmachen. Wo käme man hin, wenn man nicht mit den Wölfen heulte!
Da ist
man Knecht des Geldes. Zeit, Kraft, Leben, Familienglück - alles wird auf dem Altar dieses harten Götzen geopfert.
Da
ist man Knecht seiner dunklen Triebe. Wie unglücklich kann ein Mensch sich selber machen! Und doch, wir kommen von den trüben
Bindungen nicht los.
Da ist man Knecht des Todes. Vom ersten Tage unseres Lebens an streckt dieser harte Herr die Hand
nach uns aus.
Knechte sind wir. Aber das Evangelium macht frei. Seitdem der Sohn Gottes am Kreuze für uns starb und
in die unheimliche Dämmerung des Karfreitags rief: "Es ist vollbracht", steht die Tür zur "Freiheit der Kinder Gottes" für
uns offen.
Wagen wir es doch, diesem Befreier uns anzuvertrauen! Ach was! Es ist nicht m e h r Wagnis,
als wenn ein Ertrinkender die Hand des Retters fasst.
Herr! Befreier! Erlöser! Zeige auch an uns Deine Macht! Amen.
( Br.Siegfried,Stuttgart)

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